BEGINN / BESCHREIBUNG

23. November 2017, 20:00

Dauer: ca. 80 Minuten, keine Pause

ABONNEMENT

PREISE

  • Normal: € 23,00
  • Ö1 Club-Mitglieder: € 18,50
  • SchülerInnen, StudentInnen, PensionistInnen, Grundwehr- und Zivildiener, AKNOE-Mitglieder: € 18,50
  • Behinderte, Arbeitslose: € 18,50
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02. Dezember 2017, 20:00
06. Dezember 2017, 20:00
07. Dezember 2017, 20:00

Eigenproduktion

Der Weibsteufel

Drama von Karl Schönherr

Der Weibsteufel 1
Der Weibsteufel 2
Der Weibsteufel 3
Der Weibsteufel 4
Der Weibsteufel 5
Der Weibsteufel 6
Der Weibsteufel 7
Der Weibsteufel 8
Weibsteufel 1 neu
Weibsteufel 2

In dem bekanntesten Drama des österreichischen Autors Karl Schönherr kämpft ein kränklicher Ehemann um seine vitale Frau. Denn die macht, wie er denkt, einem jungen, karriereorientierten Grenzsoldaten schöne Augen. Oder ist doch alles ganz anders? Eine Dreiecksgeschichte, die sich mit den wichtigsten Themen der Menschheit beschäftigt: Liebe, Geld, Gier und Macht. Das Stück wurde 1914 geschrieben, aber ist auch heute noch so aktuell wie damals!

Zum Autor: Karl Schönherr wurde am 24. Februar 1867 in Adams, Tirol geboren. Er studierte zunächst Medizin und wurde zum Dr. med. promoviert.
Als Schriftsteller gelang ihm nach humoristisch angelegten Erzählungen in der Welt ländlicher Alltagsszenarien der Durchbruch; als Dramatiker mit seiner Tragödie braver Leute „Die Bildschnitzer", die 1900 am Deutschen Volkstheater in Wien Premiere hatte. Zu seinen erfolgreichsten Stücken zählen „Glaube und Heimat“ (1910) und „Der Weibsteufel" (1914).
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten gehörte er der politisch gesäuberten Deutschen Akademie der Dichtung an, einer Unterabteilung der Preußischen Akademie der Künste. Reichsdramaturg Rainer Schlösser bezeichnete Schönherrs schriftstellerische Tätigkeit am 9. Mai 1933 im Völkischen Beobachter als „blutechtes, bodenständiges Schaffen“. Schönherr schrieb zu dieser Zeit Werke wie „Die Fahne weht“ (1937). Anlässlich der Volksabstimmung über den Anschluss Österreichs schrieb er im April 1938 folgende Verse: „Nun sind wir wieder ein gewaltiges Land, / so wie in alter Zeit, / das keine Welt auseinander reißt“. Schönherr, der nach den rassistischen Nürnberger Gesetzen mit einer Jüdin verheiratet war, erhielt weiterhin Schreiberlaubnis; er verstarb am 15. März 1943 in Wien und wurde in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.


Drama von Karl Schönherr
Regie Lilli Schwabe
Regieassistenz Vanessa Ziems
Technische Leitung Axel Cernik
Technische Assistenz Reinhard Kralik
Bühne Johannes Weckl
Kostüme Anna Hostek
Eigenproduktion Theater Forum Schwechat

Es spielen Manuela Seidl, Gottfried Neuner und Philipp Stix